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Harmonie und Ordnung


„Die Welt ist Chaos – Chaos ist die Regel“. Harmonie und Ordnung, auch Schönheit, Reinheit

und Ruhe sind eher die Ausnahme. Ich versuche, die Ausnahme zu malen. Der Lebensfluss ist

voller Veränderungen und immer in Bewegung. Mit meinen Bildern versuche ich, ihn zu bannen

und mittels Verbildlichung zum Innehalten und Verweilen zu ‚zwingen’.




Magische Quadrate


Die wichtigste Werkgruppe der Zahlenbilder sind die „Magischen Quadrate“, die – aus

der Zahlenabstraktion herausgelöst – mittels Farb- und Formmitteln ins Bildliche übersetzt

werden und eine Visualisierung der Zahlenharmonie ergeben. Magische Quadrate sind

Mengen unterschiedlicher Zahlen, die so raffiniert zu einem Quadrat angeordnet sind, dass

alle Zeilen-, Spalten- und Diagonalsummen jeweils die gleiche Zahl ergeben.

 



Primzahlenbilder


Hier stelle ich dar, in wieweit und auch ob Primzahlen in der Zahlenreihe grundsätzlich

harmonisch oder chaotisch vorkommen. Die Zahlen sind hier unsichtbar der Reihe nach in

einem quadratischen Raster spiralförmig von innen nach außen geordnet. Nur jene Zahlen-

kästchen sind farbig ausgemalt, die zu einer der Primzahlen gehören. Die Zahlen zwischen eins

und zehn sind dabei am dunkelsten, bis hundert heller und über hundert am hellsten gemalt.

Es entsteht so ein sich gegen außen verflüchtigendes Muster. Der durch die Interaktion der

Farbe rosa wirkende Grauwert des Hintergrundes bietet noch eine zusätzlich malerische

Dimension. Die Arbeitsreihe zeigt unterschiedliche Ausschnitte der Primspirale.




Zwölfbalken-Bilder


Der gedankliche Ausgangspunkt bildet die Zahl zwölf. Die wichtigste Farbe in dieser Bilderreihe

ist dabei das Ultramarinblau. Die Farbe blau – auch in  Kombination grau-blau -  ist

bewusst eingesetzt und soll das Mystische betonen, vor allem, wenn die Interaktion der Farbe

den begleitenden Grauwert ins gelbliche respektiv goldene tendieren lässt.

 



Tusche-Zeichnungen


Ich will hier - nicht wie in der „Minimal Art“ - ein objektives, gefühlfreies Nichts vermitteln, sondern

den Eindruck von Fülle und Leere darstellen. Es entstehen sensible Strukturen: Winkel-,

Haken-, Gitter-, Gewebe-, Zellen- oder Labyrinthformen, die sich in ihrer verschiedenen Dichte

mit dem monochromen Raumgrund verbinden. Das Bildfeld wird eingeengt und aufgehellt,

erweitert und verdichtet, gedehnt und zusammengezogen, sodass ein Bewegungs-

eindruck suggeriert wird.

 



Magische Quadrate (Spiegelungen)


Ausgangslage ist die Darstellung einer Variation des MQ 3 x 3. Durch spiegelbildliche Abbildung (horizontal und vertikal) des Ausgangsbildes entstehen weitere Bilder, die - durch unterschiedliche Zusammenfügung der Einzelbilder - eine neue Erscheinungsform erhalten.



  

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